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Technische Beratung



1 – Bedeutung der Reifenmarkierung

Schema : Die Markierungen auf der Reifenflanke

Die Markierungen auf der Reifenflanke geben zahlreiche Informationen über die Reifeneigenschaften, sowie über die sachgerechte Nutzung der Reifen.
Die Grunddefinitionen sind immer auf gleiche Weise zusammengesetzt, was weltweit normalisiert wurde.
Man findet dort natürlich die Verrtriebsmarke des Herstellers, sowie die Modellbezeichnung , gefolgt von einer Zahlen- und Buchstabenfolge : zum Beispiel 205/65/R15 91V.

- Die drei ersten Zahlen (zB. 205) entsprechen der Breite des Laufstreifens, das heisst des Reifenprofils, das in Bodenkontakt ist : sie wird in Millimetern ausgedrückt. Für manche Fahrzeugtypen, wie zum Beispiel 4x4, wird diese Angabe manchmal in Zoll gemacht.

-Die folgende Zahl (hier 65) gibt das Verhältnis zwischen der Flankenhöhe und der Reifenbreite an : es handelt sich um eine Prozentangabe. Kleine Subtilität : diese wird nicht angegeben, wenn sie 80 % beträgt.

- Der Buchstabe (R) bezeichnet die Reifenstruktur : heutzutage, von einigen ganz seltenen Ausnahmen abgesehen, wie zum Beispiel Oldtimerreifen, besteht die gesamte Reifenproduktion aus Radialkarkassen, die durch den Buchstaben R gekennzeichnet werden.
Man findet auch den Buchstaben (D) für Reifen, die fast ausschliesslich bei Motorrädern verwendet werden und eine Diagonalgürtelstruktur bedeutet.

- Die zweistellige Zahl (zB. hier 15) gibt den Innendurchmesser des Reifens an, der also dem Durchmesser der Felge entspricht, auf der der Reifen montiert werden soll : er wird in Zoll (Inches) ausgedrückt. Bei manchen Fahrzeugtypen, Llkw, 4x4 oder Lkw kann diese Zahl einen Halbwert beinhalten, zum Beispiel : 22,5 Zoll.

- Die folgende Zahl (91) wird als Lastindex gegeben : der Index 91 bedeutet eine Last von 450 kg pro Reifen. (Siehe die entsprechende Lastindextabelle).

- Schliesslich der Buchstabe (V), er entspricht dem Geschwindigkeitsindex : hier bedeutet V, dass der Reifen für eine gewisse Höchstgeschwindigkeit vorgesehen ist. (Siehe die entsprechende Geschwindigkeitsindextabelle).

Der Pfeill, der sich auf manchen Modellen befindet, gibt die Rotationsrichtung und damit die Montageposition des Reifens an. Bei Abwesenheit dieses Pfeils kann der Reifen in beliebiger Richtung montiert werden.

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2 - Spezialmarkierung


M+S Mud & Snow (Matsch und Schnee) : Winterreifen

XL, EL, RF (extraload - reinforced) : Schwerlastreifen, der einen erhöhten Lastindex gegenüber dem Reifen aufweist, der diese Markierung nicht trägt.

MFS, FR, ML, G1 : Schutzverstärkung für die Felgenkante (empfohlene Spezifizierung besonders für Alufelgen)
A : asymetrische Form

RunFL, EUFORI@, Pax, RFT : Notlaufreifen, der zum Fahren ohne Druck nach einer Reifenpanne konzipiert wurde, auf englisch Run Flat (platt fahren)

BSW bedeutet, dass die Reifenflanke schwarz ist, englisch : Black Side Wall

OWL oder ORWL bedeutet weisse Markierungen auf der Reifenflanke, englisch : Off White Letter (4x4)

Demo, Demont : bereits montierter und demontierter Reifen, neu und garantiert.

DA : Reifen zweiter Wahl, der einen optischen Fehler aufweisst, aber mit denselben Herstellergarantien verkauft wird.

B oder AU : von Audi zugelassener Reifen
A* oder * : von BMW zugelassener Reifen
J : von Jaguar zugelassener Reifen
K1 : von Ferrari zugelassener Reifen
MO, MB oder A-MO : von Mercedes zugelassener Reifen
N2, N3 oder N4 : von Porsche zugelassener Reifen
PE : von Peugeot zugelassener Reifen.

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3 – Last- und Geschwindigkeitsindex-Tabelle


Geschwindigkeitsindex

Codebuchstabe Maximalgeschwindigkeit in km/h
J 100
K 110
L 120
M 130
N 140
P 150
Q 160
R 170
S 180
T 190
U 200
H 210
V 240
W 270
Y 300
ZR > 240

Lastindex

Index Last in kg Index Last in kg
80 450 103 875
81 462 104 900
82 475 105 925
83 487 106 950
84 500 107 975
85 515 108 1000
86 530 109 1030
87 545 110 1060
88 560 111 1090
89 580 112 1120
90 600 113 1150
91 615 114 1180
92 630 115 1215
93 650 116 1250
94 670 117 1285
95 690 118 1320
96 710 119 1360
97 730 120 1400
98 750 121 1450
99 775 122 1500
100 800 123 1550
101 825 124 1600
102 850 125 1650

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4 - Reifenwartung


Die Reifen Ihres Fahrzeugs wurden dazu entwickelt, jeden Tag in aller Sicherheit zu fahren, indem sie Tag für Tag die besten Fahrbedingungen gewähren. Trotzdem empfiehlt sich eine regelmässige Wartung um ein gutes Verhalten der Reifen auf lange Frist zu gewähren.

Der richtige Reifendruck ist absolut notwendig und der Garant für ein gutes Fahrverhalten und optimale Sicherheit.

Der richtige Reifenfülldruck erlaubt es ebenfalls den Kraftstoffverbrauch spürbar zu senken, die Lebensdauer der Reifen zu erhöhen und Reifenpannen vorzubeugen. Manche Unfälle können durch eine gute Reifenwartung vermieden werden.

Reifen sind die einzigen Fahrzeugteile, die in Kontakt mit der Fahrbahn stehen und dennoch werden sie oft vernachlässigt. Deshalb muss der Reifenzustand regelmässig kontrolliert werden, insbesondere der Reifenfülldruck mindestens einmal pro Monat.

Manche Sicherheitssysteme, wie Antiblockiersystem (ABS), elektronisches Spurhalteprogramm (ESP) können bei zu niedrigem Reifenfülldruck ebenfalls nicht richtig funktionieren.

Gut zu wissen : ein nur um 10% zu niedriger Reifenfülldruck kann das Fahrverhalten wirklich gefährlich werden lassen. Ungenügender Reifenfülldruck erhöht das Risiko eines Reifenplatzers : die Reifenflanken knicken ein, verformen sich und provozieren somit eine Temperaturerhöhung, die folgenschwere Beschädigungen hervorrufen kann und somit die Stabilität des Reifens gefährden kann.

Verwenden Sie besser ein Hand-Manometer, das zuverlässiger arbeitet als die, die man an Tankstellen vorfindet und oft sehr ungenau funktionieren.
Kontrollieren Sie den Reifenfülldruck immer in kaltem Zustand, das heisst nach weniger als 5 Kilometern Fahrt.
Kontrollieren Sie regelmässig Ihre Reifen auf Beschädigungen, besonders nach einem Schlag (Fahrt über ein Schlagloch oder Berührung eines Randsteins) oder nach einer Fahrt auf einem Untergrund, für den Ihre Reifen nicht vorgesehen waren. Die Reifen dürfen keine Beulen (Blasen), Schnitte, Risse oder andere Verformungen vorweisen : ein beschädigter Reifen kann jederzeit platzen.
Prüfen Sie Ihre Reifen auf übermässigen oder unregelmässigen Verschleiss. Ein unregelmässiger oder verfrühter Verschleiss ist meist auf eine fehlerhafte Fahrwerkeinstellung zurückzuführen und verlangt das Eingreifen eines Spezialisten.
Kontrollieren Sie, dass alle Ventildeckel vorhanden sind. Ziehen Sie sie von Hand fest.
Vergessen Sie nicht regelmässig den Reifenfülldruck des Ersatzrades zu kontrollieren : denken Sie besonders vor langen Strecken an diesen Punkt.
Reifen, die jahreszeitbedingt nicht genutzt werden und auf Felgen montiert sind, müssen flach gelagert werden, können jedoch ohne Schaden gestapelt werden.

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5 - Reifenwechsel

Es ist absolut notwendig, Reifenkategorien zu wählen, die bereits auf dem Fahrzeug montiert sind oder die vom Fahrzeughersteller vorgeschrieben sind.

Sie können Ganzjahresreifen, Winter- oder Sommerreifen wählen, komfortable oder eher sportliche Reifen je nach Ihrem Fahrstil, es ist jedoch wichtig, Reifen zu wählen, die Ihrem Fahrzeug und dessen Nutzung entsprechen und den entsprechenden Zulassungen und Empfehlungen seitens des Fahrzeugherstellers entsprechen.

Bemerkung : Es ist oft besser die Neureifen hinten zu montieren und, falls sie nur zwei Reifen wechseln, Vorder- und Hinterreifen auszutauschen.

Zum Einfahren der Reifen : fahren Sie mit gemässigter Geschwindigkeit während ungefähr 300 km, vor allem auf nasser Fahrbahn. Prüfen Sie auch den Sitz und die Befestigung der Räder nach ungefähr 150 km.

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6 – Gesetzgebung / Strassenverkehrsordnung

Die Reifen eines Reifensatzes vorn oder hinten, müssen dieselben handelsüblichen und technischen Eigenschaften vorweisen :

Seit Oktober 2000 werden Reifen auf Dimension, Geschwindigkeits-und Lastindex kontrolliert. Seit 1. Januar 2003 müssen die Reifen einer Achse dieselben symetrischen Eigenschaften vorweisen, sowie in Marke, Design und Verschleissniveau übereinstimmen.

Die technischen Eigenschaften aller 4 Reifen müssen übrigens denen vom Hersteller definierten Reifen gleich oder überwertig sein. Sie riskieren einen Bussgeldbescheid oder eine Nachprüfung beim TÜV, sowie den Verlust des Versicherungsschutzes im Falle eines Unfalls.

Die Strassenverkehrsordnung präzisiert bezüglich des Reifenverschleisses :

" Der Unterschied der Profiltiefe zweier Reifen einer Achse darf nicht grösser als 5 Millimeter sein".

" Der Verschleissindex von 1,6 Millimeter gibt die minimale gesetzliche Gummitiefe an ".

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7 – Kleines Reifenlexikon


    Alphanumerisch : Adjectiv zur Beschreibung des Markierungssystems zur Reifendimension, Bautyp, Breiten-/Höhenverhältnis und Felgendurchmesser in Zoll.
    Aquaplaning : Haftungsverlust bei hoher Geschwindigkeit aufgrund eines Wasserfilms zwischen Reifen und Fahrbahn.
    Laufstreifen : Der Teil des Reifens, der in Kontakt mit der Fahrbahn ist.
    Lastkapazität: Last, die ein Reifen tragen kann, bei einem Reifenfülldruck, der von der Tire and Rim Association vorgegeben ist.
    Karkasse : Drahtstruktur zwischen den beiden Reifenwulsten.
    UTQG Quote: Quote der Uniformität Tire Quality Grade. Messeinheit der Reifenleistungen, ausgehend von Testergebnissen, die sich nach 3 Kriterien richten : Verschleiss des Laufstreifens, Haftung und Erhitzungswiderstand.
    Metrische Bestimmung des Reifens : Bestimmungssystem eines Reifens nach Breite in Millimetern, Breiten-Höhenverhältnis, Geschwindigkeitsindex, Bautyp und Felgendurchmesser in Zoll (zum Beispiel, 205/65HR15).
    DOT : Bedeutet Department of Transportation der Vereinigten Staaten. Diese Markierung auf der Reifenflanke bestätigt, dass der Reifen den Ansprüchen dieser Instanz entspricht.
    Schulter : Äussere Enden des Laufstreifens eines Reifens.
    Auswuchten : Uniforme Verteilung der Massen eines Ensembles zwischen Rad und Reifen auf seiner Drehachse.
    Flanke : Aussenwand eines Reifens zwischen der Schulter des Laufstreifens und dem Wulst.
    Lastindex : Nummerncode, der die maximale Traglast eines Reifens bei vom Geschwindigkeitsindex vorgeschriebener Geschwindigkeit bei maximalem Reifenfülldruck präzisiert.
    Geschwindigkeitsindex : Buchstabensystem, das die Fahreignung eines Reifens bei einer bestimmten Geschwindigkeit angibt.
    LT metrisch : Bestimmungssystem der Reifendimension, das die Breite in Millimetern, das Breiten-Höhenverhältnis, den Bautyp und den Felgendurchmesser in Zoll angibt (zum Beispiel, LT235/85R16).
    LTP metrisch : Bestimmungssystem der Reifendimension für Llkw, das Breiten-Höhenverhältnis, den Bautyp und den Felgendurchmesser in Zoll angibt (zum Beispiel, LTP235/75R15). Dieses System wurde 1992 eingeführt.
    Mischung: Mischung verschiedener Werkstoffe, die in die Gummikomposition einfliessen, die zur Herstellung eines Reifens dienen. Die verschiedenen chemischen Produkte und Mischungstypen beeinflussen den Verschleiss, die Haftung, den Bruchwiderstand sowie die anderen Reifeneigenschaften.
    M+S, M/S oder M & S : Markierung auf der Reifenflanke, die bestätigt, dass der Reifen den RMA –Bestimmungen eines Matsch und Schneereifens entspricht.
    Rippen : Gummielemente des Laufstreifens, die in Kontakt mit dem Boden sind, die Rippen sind in der Regel in Laufrichtung orientiert.
    Spureinstellung : Von den Achsen, Reifen und der Aufhängung beschriebene Winkel die in gegenseitiger Abhängigkeit zueinander sowie zum Boden stehen : Sturz, Vorspur oder Nachspur. Beinhaltet auch die Einstellung einzelner Elemente in einer bestimmten Position, um ein effizientes Funktionieren der Räder und des gesamten Fahrzeugs zu gewährleisten, um einen gleichmässigen Verschleiss der Reifen zu erhalten.
    Kordlage : Textillage in der Karkasse eines Reifens.
    Radialreifen : Reifen, dessen Karkassen-Kordlagen auf einer radialen Ebene liegen und sich an oberster Stelle in einem 90° Grad-Winkel kreuzen.
    Wulstträger : Stelle, an der der Wulst des Reifens auf der Felge lagert, um die Luft im Inneren des Reifens zu halten.
    Kaltaufpumpen : Reifenfülldruck eines Reifens, der weniger als eine Meile gefahren wurde oder seit mindestens drei Stunden stillsteht.
    Rillung: Schnittweise des Laufstreifens, um verschiedene Winkel und Profiltiefen zu erhalten, um Haftung, Bremsen und Seitenstabilität zu verbessern.
    Breiten-Höhenverhältnis : Dimensionales Verhältnis zwischen der Breite und der Höhe eines Reifens. Es wird bestimmt, indem man die Höhe durch die Breite teilt.
    Runderneuerung : Vorgang, der daraus besteht, einen neuen Laufstreifen auf eine gebrauchte Karkasse aufzulegen, um die Lebensdauer des Reifens zu erhöhen.
    Numerisches System : Bestimmung der Reifendimension, die die Grösse des Reifenschlauches und den Felgendurchmesser in Zoll beinhaltet (zum Beispiel, 7,35-14).
    P metrisches System : System zur Bestimmung der Reifendimension, das die Breite in Millimetern, das Breiten-Höhenverhältnis, den Bautyp und den Felgendurchmesser in Zoll beinhaltet (zum Beispiel, P225/70R15).
    Serie : Element zur Bestimmung der Reifendimension, das über das Verhältnis zwischen der Reifenhöhe (von der Felge bis zur Laufstreifenoberfläche) und der Breite (von einer Flanke zur anderen) Auskunft gibt. Auch Breiten-Höhenverhältnis genannt.
    TWI : Tread Wear Indicator, Stelle des Verschleissindex, gesetzliche Norm 1,6mm.

    Quelle : http://www.TireSafety.com (Realisiert von Bridgestone®/Firestone®)

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